Wir können grün!

Wir können grün!

Kurzanalyse im Auftrag des Bundesumweltministeriums zur Grünen Logistik zeigt: Packwise ist auf dem richtigen Weg!

Grüner soll es werden – auch in der Logistik. Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz spielen im drittgrößten deutschen Wirtschaftssektor eine immer größere Rolle. Im Jahr 2019 erwirtschafteten in Deutschland über drei Millionen Beschäftigte in diesem Bereich einen Jahresumsatz von knapp 279 Milliarden Euro. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums erarbeitete und veröffentlichte das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) nun eine Kurzanalyse „Ressourceneffizienz in Handel und Logistik“. Der Inhalt zeigt, welches wichtige Potenzial für den Umweltschutz die Branche hat.

Das Problem ist klar. Auch in der Logistik werden große Mengen Ressourcen wie Rohstoffe und Energie verbraucht. Im Zentrum stehen dabei neben dem Transport auch andere Faktoren wie Lager- und Fördertechnik sowie die Produktion und der Einsatz von Verpackungen. Wir haben uns die Kurzanalyse angeschaut und aus unserer Sicht wichtige Punkte zusammengefasst.

Kurzanalyse angeschaut und aus unserer Sicht wichtige Punkte zusammengefasst.

Engagement vieler ist gefragt

Logistik umweltschonend zu gestalten, bewegt heute die Wirtschaft und auch die Öffentlichkeit immer mehr. Um eine Grüne Logistik umzusetzen, sind in Zukunft Aufgeschlossenheit und Kooperationsbereitschaft notwendig. Nicht nur in großen Unternehmen, sondern vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Immerhin sind allein in Deutschland in der Logistik 60.000 KMU tätig. „Akteure aus allen Stufen der Wertschöpfungskette sollten dabei zusammenarbeiten, von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling“, ist in der Analyse zu lesen. Die Bereitschaft, den Aufwand und die eventuellen Kosten der Maßnahmen zu tragen, sei von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Umsetzung.

Digitalisierung in allen Bereichen

Neue digitale Möglichkeiten erlauben künftig Verbesserungen in vielen Bereichen der Logistik. So zum Beispiel für die bessere Planung von Lagervorräten. Kostspielige Sonderbestellungen aufgrund von Engpässen, Eillieferungen oder sogar Produktionsausfälle werden dadurch vermieden. Weil Transportwege effizienter gestalten und Transportmittel besser ausgelastet werden, verringert sich der Kraftstoff- und Energiebedarf. Auch der digitale Zwilling, den übrigens auch unsere Packwise Smart Cap ermöglicht, wird in der Kurzanalyse als sinnvolle Innovation für die Prozesse gesehen. Explizit nennt das Papier hier die Standortüberwachung von Containern mit Hilfe von IoT-Sensoren und die dadurch mögliche Kontrolle auf Schäden oder Verschmutzungen. Durch die neu gewonnen Daten ist ein effizienterer Einsatz der Container gewährleistet.

Bessere Routenplanung

Eine erschreckende Zahl: Fast jeder vierte Lkw-Transport in Deutschland ist eine Leerfahrt. Die durchschnittliche Transportauslastung von Lkw liegt lediglich zwischen 50 und 70 Prozent. Eine Zahl, die Hoffnung macht: Bei Nutzung der bereits am Markt verfügbaren digitalen Systeme wie Sensorik, Software oder Datenübertragungstechnologien könnte die Auslastung bereits heute zwischen 80 und 95 Prozent betragen. Dann wären deutlich weniger Lkw auf der Straße. Weitere Ansatzpunkte sind laut der Expert:innen des VDI ZRE die Nutzung regenerativer Kraftstoffe, alternative Antriebe und spezielle Modifikationen an den Lieferfahrzeugen. Steigt das Transportvolumen könne durch eine bessere Routenplanung, ein intelligentes Flottenmanagement und eine höhere Ausnutzung der Lkw-Ladeflächen die Transporteffizienz im Allgemeinen verbessert werden. Allein durch eine optimierte Routenführung könnten durchschnittlich fünf Prozent Treibstoff eingespart werden.

Kreislaufwirtschaft für Verpackungen

Ob Produktverpackungen oder Service- und Transportverpackungen: „Entscheidend für ein nachhaltiges, umweltfreundliches Verpackungsmanagement sind vor allem der effiziente Einsatz von Material bei der Verpackungsherstellung bzw. -verwendung sowie eine umweltgerechte Abfallentsorgung“, schreiben die Autor:innen der Analyse. Erklärtes Ziel sollte eine Kreislaufwirtschaft sein. Folgende Punkte seien wichtig: das Vermeiden von Verpackungen, ein Verringern von Verpackungsmenge und -schädlichkeit, das Wiederverwenden durch Mehrwegsysteme sowie das Recycling von Verpackungsmaterial.

 

Mit der Analyse will das VDI ZRE die Beteiligten in der Logistikbranche für das Thema Grüne Logistik sensibilisieren und zeigen, wo Veränderungen möglich und sinnvoll sind. Uns zeigt das Papier: Mit der Packwise Smart Cap können wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Prozesse ressourcenschonender ablaufen. Packwise kann grün!

 

Wer die Original-Analyse lesen möchte, findet sie übrigens hier!